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Urlab, Hotel Ferienwohnung Capri

Auf ihren rund 10 km² erhebt sich Capri bis in 589 Meter Höhe mit dem Monte Solaro, dem Sonnenberg im Westen der Insel. Dieser ist es auch, der den kalten Wind im Winter nicht passieren lässt, so dass ein mildes Klima für Wohlbefinden und eine üppige Vegetation sorgt. Die mittleren Temperaturen liegen im Frühjahr und Herbst bei ca. 14°-16°C, die schönsten Reisemonate sind April-Juni und September-Oktober.

Fährschiffe und Schnellboote schiffen die Tagesbesucher zur Insel. Der malerische Hafen Marina Grande nimmt die Gäste in Empfang.
Mit einer Seilbahn (Funicolare) erreicht man vom Hafen aus das Zentrum von Capri. Wer nicht anstehen will und gut zu Fuß ist, biegt in die Straße links der Seilbahn ein, von der ein schmaler Stufenweg zum Ort Capri führt.

Auf der Insel gibt es Kleinbusse und Taxis, die die Touristen zu den gewünschten Zielen bringen. Im Ort Capri fahren Busse nach Anacapri, Marina Grande und Marina Piccola.

Die Piazzetta di Capri (offizielle Piazza Umberto I) ist ein hübscher kleiner Platz im Herzen Capris, der tagsüber meist von Menschen überfüllt ist. Es ist ein Genuss, und Spektakel zugleich, in einer der 4 exklusiven Bars im Schatten des Uhrturmes beim Aperitif zu sitzen und dem Treiben auf dem Platz zuzuschauen.

Einige hundert Meter von Zentrum von Capri wird es ruhiger und es eröffnet sich ein Aussichtsweg, der zum Aussichtspunkt Punta di Tragara führt, von dem aus man zu den Faraglioni-Felsen, einem der faszinierendsten Naturschauspiele im Südosten der Insel blickt. Die einzelnen Felsen der Faraglioni tragen die Namen: Stella, Faragione di Mezzo, Scopolo und Monacone, letzterer ist von den Aussichtspunkten aus nicht sichtbar. Im Faraglione gibt es einen Tunnel, durch den man mit dem Boot hindurchfahren kann. Der Name der Felsen rührt auf die Seefahrt zurück, faro ist der Lichtschein, nachts wurden auf den Felsen Feuer entzündet, um den Seefahrern so den Weg zu weisen. Nachts werden die Faraglioni vom Mondlicht angestrahlt und laden zum Träumen von 1001 Nacht ein.

Ein weiteres Highlight sind die Gärten des Augustus sowie Villa San Michele, die von dem schwedischen Arzt Axel Munthe gebaut wurde.

Auf der nordwestlichen Seite der Insel liegt die in der ganzen Welt berühmte Grotta Azzurra, die blaue Grotte. Sie fasziniert ihre Besucher durch das intensive Blau im Inneren der Grotte, Gegenstände, die ins Wasser getaucht werden glänzen silbern.

Das eintretende Sonnenlicht passiert eine Öffnung unter dem Wasser, wodurch die Rottöne des Lichtes absorbiert werden und nur die Blautöne in die Grotte eindringen.

Man erreicht die Grotta Azzura vom Meer aus mit dem Boot oder von Anacapri aus zu Fuß oder im Autobus.

Den höher gelegenen Ortteil Anacapri erreicht man von Marina Grande aus über die links neben der Kirche von San Costanzo beginnende Treppe „Scala Fenicia“ mit ihren über 500 Stufen oder die Serpentinenstrasse. Früher war dies die Treppe die einzige Verbindung zwischen Marina Grande und Anacapri.

Wer etwas Besonderes erleben will, verbringt ein paar Tage auf Capri und genießt die abendliche Idylle und den viel besungenen Sonnenuntergang sowie die Faraglioni im Mondschein.

 
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